Experimentierwerkstatt für Juniorforscher/innen

Die HiJump-Ferienwochen, die bereits seit 1998 veranstaltet werden, bieten Kindern während der Sommerferien eine Reihe qualitativ hochwertiger Freizeitprogramme. Diese gut strukturierte Betreuung der Kinder ist wochenweise zu buchen. Die Anmeldung für den Hi Jump Sommer ist jeweils ab 15. März online möglich.

Die Kooperation zwischen HI Jump und NaturErlebnisPark besteht bereits seit 2003. Im Sommer bietet das Team des NaturErlebnisParks zwei verschiedene Themenwochen an.

 

Information, Kosten und Anmeldung: www.hijump-graz.at

Eine TüftlerWoche, in der technische Themen behandelt werden. Die Kinder erhalten dabei eine Orientierung, um Sinn und Zweck von Produkten zu verstehen.

Eine Natur auf der Spur/Woche bei der Grünräume in der Stadt entdeckt werden. Diese bieten nicht nur Lebensraum für Pflanzen und Tiere, sondern ermöglichen Kindern eine faszinierende aktive Begegnung in ihrer Lebenswelt sowie ein bewusstes Erleben natürlicher Vielfalt.

Zielgruppe: Kinder von 7 bis 15 Jahren

Treffpunkt: Paulustorgasse 19

Termine: 1. Ferienwoche (10.07.2017-14.07.2017), 5. Ferienwoche (07.08.2017-11.08.2017), 9. Ferienwoche (04.09.2017-08.09.2017)

Referent/innen: Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen des NaturErlebnisPark, Studierende von naturwissenschaftlich-technischen Studienrichtungen und Betreuer/innen von HiJump-Wochen


TüftlerWoche - Technik erleben und verstehen

Für kleine Tüftler, die Spaß und Freude haben sich kreativ mit verschiedenen technischen Themen auseinander zu setzen, bieten wir eine spannende Woche. Es werden nicht nur Ursachen einzelner Phänomene ergründet, sondern auch durch selbständiges Planen und Konstruieren einzelne technische Themen alltagsnah entdeckt.

 

Folgende Themen werden in der TüftlerWoche behandelt:

„Es fliegt, es fliegt“ Fliegen bedeutet die Schwerkraft zu überwinden. Welche Kraft und Dynamik sind Voraussetzungen, um „Flugmodelle“ leichter als Luft zu machen? Wie kann man einen fallenden Gegenstand zum Gleiten bringen? Gibt es verschiedene Flugbewegungen? Welche Flugmodelle werden uns dabei zum Staunen bringen?

„Wärmelehre“ Was ist Wärme? Wie kann man Wärme weiterleiten und messen? Wozu brauchen wir thermodynamische Grundkenntnisse? Wie hängt Wärme mit Energie zusammen? Wir entdecken so manche Zusammenhänge und werden unter anderem eine Temperaturorgel bauen.

„Wie Saft und Kraft Bewegung schafft“ Wir werfen einen besonderen Blick auf zentrale Elemente der Umwandlung von Energie. Zur Bewältigung der schwierigen Aufgabenstellung müssen wir natürlich verschiedene Experimente durchführen, dabei werden Beobachtungen, Antrieb und Konstruktion eine Rolle spielen.

„Turboschnelle Fahrgestelle“ Welche Mechanismen stecken hinter fahrenden Autos? Wir versuchen durch geeignete Konstruktionen Fahrzeuge zu bauen, die schneller fahren können bzw. schwere Lasten tragen können. Aber auch die Funktionsweise von Lenkung und Bremse werden dabei unter die Lupe genommen.

„Messung von Wetter und Umweltfaktoren“ Hast du dich schon einmal gefragt, wie man das Wetter messen kann? Welche Geräte werden zum Messen von Licht, Luft oder Lärm verwendet? Kann man solche Messgeräte auch selber bauen? Wenn du neugierig geworden bist, dann komm und entdecke mehr darüber.


Natur auf der Spur/Woche

In dieser Ferienwoche können interessierte Juniorforscher/innen durch Experimente und unter Einsatz unterschiedlicher Hilfsmittel (z.B.: Lupen, technische Geräte, Mikroskope und Modelle, Teststreifen und Chemikalien) an naturwissenschaftlichen Themen forschen. Dabei kann man nicht nur Spannendes in der Natur und in unserem Forscherlabor entdecken, sondern auch noch gemeinsam viel Spaß haben.

 

 

Folgende Themen werden in der Natur auf der Spur /Woche behandelt:

„Wundersame Wasserwelt“ Die Grundlage jedes Lebens ist Wasser. Woher kommt das Wasser und welche Eigenschaften machen Wasser so bedeutungsvoll? Superschlaue Jungforscher/innen finden mit einem fundiertem Untersuchungsplan und einer guten Ausrüstung so einiges über das Wasser heraus und lernen dabei wie man Vermutungen überprüfen und knifflige Probleme lösen kann.

„Lebensraum Baum“ Bäume in der Stadt haben für die Lebensqualität eine enorme Bedeutung. Ein Baum wächst und verändert sich ständig. Die Lebewesen, die auf einem Baum zu finden sind, stehen in enger Wechselwirkung mit ihm, denn dort finden sie Schutz und Nahrung. Zusammen bilden sie ein Netzwerk, in dem jeder Bewohner eine wichtige Rolle spielt. Die Zusammenhänge dieses Netzwerkes lassen sich durch eine strukturierte Vorgehensweise erforschen.

„Lebensraum Wiese“ Wiese besteht aus mehr als nur Gras. Was wächst da? Wer wohnt da? Wir erforschen allgemeine Aspekte und Bestandteile der Wiese. Auf spannende Weise entdecken wir verschiedene Wiesentypen in der Stadt und untersuchen, ob sie alle Lebensraum für Tiere und Pflanzen in gleichem Maße bieten.

„Ökologische Nischen“ Was sind ökologische Nischen? Finden sich solche auch im städtischen Raum? Wir machen uns auf die Suche nach besonderen Plätzen, und erforschen wie Tiere und Pflanzen ihr Leben an die aktuellen Bedingungen in der Stadt anpassen.

„Lebensraum Mauer“ Mauern sind in der Stadt überall anzufinden. Zum Aufbau einer Mauer werden Natursteine oder Ziegel verwendet, in deren Spalten und Ritzen sich so Einiges bewegt. Wie sieht eine Mauer aus, die Tieren und Pflanzen als Lebensraum dienen kann. Wissbegierigen und schlauen Forscher/innen wird es nicht schwer fallen diesen Geheimnissen auf die Spur zu kommen.

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Juniorforscher/innen unterwegs

Der Grazer Grünraum ist das Forschungsgebiet für neugierige und naturinteressierte Juniorforscher/innen. Neben dem Stadtpark werden auch andere Grazer Grünräume wie der Rielteich, das Murufer oder Grazer Bäche unter die Lupe genommen. Dabei werden die Kinder von Studierenden unterschiedlicher naturwissenschaftlicher Studienrichtungen begleitet, die ihnen auf spannende Weise Einblick in wissenschaftliche Vorgangsweisen zur Naturforschung bieten und ihre eigene Begeisterung fürs Forschen und Entdecken weitergeben. Die Kooperation zwischen der technischen Universität Graz und dem NaturErlebnisPark Science Education Center öffnet für die jungen Forscher/innen auch die Türen zu den Labors auf der TU. So können die Grazer Grünräume aus biologischer und ökologischer, physikalischer und chemischer Perspektive untersucht werden.

Zielgruppe: Kinder von 8 bis 12 Jahren
Methoden: Rahmengeschichten und Challenges, Spiele, komplexe erlebnisorientierte Lernszenarien ermöglichen die Bearbeitung von Problemstellungen mit Hilfe von naturwissenschaftlichen Methoden (Beobachten, Sammeln, Ordnen, Bestimmen, Experimentieren), Einsatz von Messgeräten, Werkzeugen (Lupen, Pinzetten, Pipetten,…) und Modellen, methodische Unterstützung der Denkprozesse (z.B.: Logikspiele)
Termine: ab September monatliche Treffen
Referent/innen: Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen des „NaturErlebnisPark“ , Studierende der Uni Graz und der TU Graz

Information, Kosten und Anmeldung: NaturErlebnisPark Science Education Center 0699/6954700

NEP Icon Forscher

Der Stadtpark im Fokus

Die vielfältige Natur des Grazer Stadtparks wird durch den Blick durch die Linse aus einer neuen Perspektive betrachtet und bietet einen Reichtum an lohnenden Motiven. Der Blick durch die Kamera schärft aber auch die Aufmerksamkeit für die Vielfalt an Strukturen und die staunenswerten Details, die die Tier- und Pflanzenwelt des Stadtparks zu bieten hat. Die Grazer Filmemacherin Astrid Rampula (astrimage Filmproduktion) versteht es auf besonder Weise, Kinder spielerisch zum Wahrnehmen von Details anzuregen und sie darin zu unterstützen, einen ganz individuellen Stil zu entwickeln.

Zielgruppe: Kinder von 8 bis 12 Jahren
Inhalte: Einsatz von Digitalkameras und Mobiltelefonen , Besonderheiten der Naturfotografie, Motivwahl, Nachbearbeitung, Effekte; Gestaltung kurzer Videosequenzen
Termine: auf Anfrage
Referent/innen: Astrid Rampula (astrimage Filmproduktion)
Information, Kosten und Anmeldung: NaturErlebnisPark Science Education Center 0699/6954700

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